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Auktionsbedingungen

Versteigerungsbedingungen


1. Die Objekte werden ausschließlich in fremdem Namen und für fremde Rechnung auktioniert.

2. Der Höchstbietende erhält nach dreimaligem Aufruf den Zuschlag. Die Erteilung des Zuschlages kann der Auktionator ohne Angaben von Gründen sich vorbehalten oder verweigern. Schriftliche, telefonische oder internet Gebote werden nur angenommen, wenn der Bieter 10% seines Gebotes als Sicherheitsleistung und das Aufgeld nebst Mehrwertsteuer auf das Anderkonto des Auktionators gezahlt hat oder
a) durch Übergabe eines bestätigten Bundesbankschecks oder Verrechnungsschecks, wenn die Vorlegungsfrist nicht vor dem vierten Tag nach dem Auktionstermin abläuft;
b) durch Übergabe einer unbefristeten, unbedingten selbstschuldnerischen Bürgschaft eines Kreditinstitutes, wenn die Verpflichtung aus der Bürgschaft im Inland zu erfüllen ist.
Die Beträge sind in Euro anzugeben. Sollte kein Zuschlag erteilt werden, werden die Sicherheitsleistungen und das Aufgeld unverzüglich freigegeben.
Wird auf Grund eines schriftlichen, telefonischen oder internet Gebotes der Zuschlag erteilt, so werden alle bisherigen Leistungen mit dem Erwerbpreis verrechnet.

3. Will der Höchstbietende sein Gebot nicht gelten lassen oder bestehen Zweifel über den Zuschlag, so entscheidet allein und verbindlich der Auktionator. Der Gegenstand soll in der Regel neu ausgeboten werden. Jeder Steigerer bleibt bis zum Schluss der Auktion an sein Gebot gebunden, bis über den Zuschlag endgültig entschieden ist. Der Auktionator entscheidet über die Reihenfolge des Aufrufes, er kann einzelne Katalognummern zusammenziehen und Gesamtgebote zulassen.

4. Der Verkauf der auktionierten Gegenstände erfolgt, wie sie stehen und liegen, unter Ausschluss jeglicher Sachmängelhaftung. Die vorgenommene Katalogbeschreibung ist keine vereinbarte Beschaffenheit gemäß §§ 434 ff BGB.

5. Die Gefahr des zufälligen Untergangs, des Verlustes oder Beschädigung geht sofort auf den Ersteigerer über. Der Zuschlag verpflichtet zur Abnahme.

6. Die Abholung der auktionierten Gegenstände erfolgt sofort nach endgültiger Bezahlung. Abtransport und Demontage der auktionierten Gegenstände erfolgt auf Risiko und Kosten des Ersteigerers. Der Ersteigerers hat bei Abholung der auktionierten Gegenstände, die von Behörden oder anderen Stellen für seinen Besitz, Erwerb oder das Führen erforderlichen Genehmigungen im Original vorzulegen. Er hat sich durch einen gültigen Personalausweis oder Pass auszuweisen. Bei Ausfuhr von Waffen ins Ausland hat der Erwerber die erforderlichen Formalitäten zu erledigen. Sollte dem Erwerber eine Erlaubnis, gleich welcher Art, nicht erteilt werden, so haftet er gleichwohl für den Kaufpreis.

7. Das vom Ersteigerer an den Auktionator geschuldete Aufgeld beträgt 20% des Höchstgebotes. In dem Betrag des Aufgeldes ist die gesetzliche Mehrwertsteuer enthalten.

8. a) Der Ersteigerer hat nach dem Zuschlag sofort den gesamten Kaufpreis in bar oder mit bankbestätigten Scheck an den Auktionator in Euro zu zahlen - zuzüglich der Gesetzlichen Mehrwertsteuer z.Zt. 19%.
b) Der Verkauf eines Pfandes ist im Wege der öffentlichen Auktion (§ 383 Abs. 3 BGB) zu bewirken. Hat das Pfand einen Börsen- oder Marktpreis, so kann der Gläubiger den Verkauf durch eine öffentliche Auktion zum laufenden Börsen- oder
Marktpreis bewirken. Das Pfand darf nur mit der Bestimmung auktioniert werden, dass der Käufer den Steigpreis sofort bar zu entrichten hat, ansonsten er seine Rechte aus dem Zuschlag verlustig geht, es sei denn es wird vor Ablauf der Auktion nicht von dem Vorbehalt der Rechtsverwirkung Gebrauch gemacht.
Der Pfandgläubiger und der Eigentümer können wirksame Gebote abgeben. Erhält der Pfandgläubiger den Zuschlag, so ist der Kaufpreis als von ihm empfangen anzusehen. Erhält der Eigentümer den Zuschlag, darf das Gebot zurückgewiesen werden, wenn nicht der Betrag bar erlegt wird. Das gilt auch, wenn Schuldner und Eigentümer nicht identisch sind.

9. Die Gegenstände verbleiben bis zur vollständigen Bezahlung des gesamten Kaufpreises im Besitz und Eigentum des Verkäufers/Pfandgläubigers.

10. Wird der Kaufpreis nicht rechtzeitig gezahlt oder die auktionierten Gegenstände nicht rechtzeitig abgeholt, oder die erforderlichen Unterlagen nicht vorgelegt, so hat der Verkäufer das Recht, Schadensersatz wegen Nichterfüllung zu verlangen oder vom Vertrag zurückzutreten. Er kann die auktionierten Gegenstände auf Kosten und Risiko des Ersteigerers einlagern.

11. Die Höhe der Beträge, mit denen aufgeboten wird, wird nach Ermessen des Auktionators bestimmt.

12. Die Teilnahme an der Auktion erfolgt auf eigene Gefahr. Eine Haftung des Verkäufers oder des Auktionators ist ausgeschlossen.

13. Gerichtsstand München

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